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Freitag, 30. November 2012

Wintertristesse adieu!

Wie zaubert man in das graue Einerlei des Novembers ein wenig Sonnenschein?
Natürlich mit den wunderbarsten Gelbtönen und herrlichsten Stoffen...
...aber der Reihe nach!
Noch während der Arbeit an dem Königin Luise Ensemble - bei der es zugegebenermaßen recht schleppend voran ging - wähnte ich es an der Zeit, mir mal eine angemessene Belohnung zu gönnen und ein kleines, kostbares Stück Stoff zu erwerben:
echten Seidensamt. Pflanzengefärbt mit Dahlienblüten.
Kaum hielt ich den unglaublichen Stoff in den Händen, flüsterte mir der Seidenschrei (dazu gibt es einen äußerst interessanten Bericht namens "Terminology: What is scroop?" auf dem Blog der wunderbaren Dreamstress - unbedingt lesen!) ein neues Projekt ins Herz.
Bevor ich fortfahre, ein Blick auf den Seidensamt und die Versicherung, dass das Foto noch nicht mal annährend seine gesamte Pracht widerspiegelt.
How do you perform magic and bring sunshine into the dark days of November?
Certainly with lovely shades of yellow and beautiful fabrics...
...but first things first!
While still busily working on the Queen Louise ensemble - which I have to admit was a rather slow process at that time - I thought it was about time to reward myself with a small piece of some truly precious fabric: 
real silk velvet. Dyed with dahlia flowers.
The moment I held it in my hands for the first time, the scroop (there's a very interesting blogpost called "Terminology: What is scroop" on the lovely Dreamstress' blog - please read!) whispered me into a new project.
Before I proceed, a first glimpse of the silk velvet, but be assured that the picture gives only a vague impression of the full gorgeousness and pomp of the piece.

Mein goldenes Vlies neben der strukturierten Seide - my golden fleece next to the structured silk

Meine Gedanken überschlugen sich und landeten schließlich in der Zeit zwischen 1817 - 1820.  Und aus diesem Grund basiert das neue Ensemble nicht auf einem einzigen Original, sondern setzt sich aus verschiedenen Einflüssen zusammen. Die Idee, dass es ein zweiteiliges Ensemble aus einem Spencer und einem ärmellosen Kleid werden sollte, fand ich in der Sammlung des Victoria & Albert Museums. Dort erhielt ich auch die Inspiration für den passenden Stoff zum Seidensamt. Eine strukturierte Seide. Wer das Buch "Nineteenth Century Fashion in Detail" besitzt, hat die Gelegenheit den Stoff auf Seite 10/11 aus aller Nähe zu betrachten. Die Struktur erinnert beinah an die Haut eines Reptils.
My thoughts flipped and finally fell for the years 1817 - 1820. And thus the new project isn't based on a single original garment, but is inspired by a few amazing dresses. The idea of a two pieced ensemble (a spencer and a sleeveless dress) arose from a piece of the Victoria & Albert Museum's collection. This particular dress also inspired me to get a matching fabric for the silk velvet. A structured silk taffeta. For those who own the book "Nineteenth Century Fashion in Detail", have the opportunity to take a close look at the fabric on page 10/11. The pattern almost resembles reptile skin.

Wie häufig bei aufwändigen Kleidungsstücken beginne ich gerne mit dem Rockteil und der Verzierung.
Und da ich eine besondere Vorliebe für gepaspelte Dekorationen habe...nun...Bilder sprechen manchmal mehr als Worte:
With a sumptuous dress it is often the case that I prefer to start with the skirt and hem decoration.
And as I have a soft spot for piped decoration...well...sometimes a picture tells more than words.

Nach einigem Tüfteln, hatte ich das Geheimnis um die kleinen Fächer gelüftet, und es konnte ans Nacharbeiten gehen.
After some trial and error I finally revealed the construction secret of those tiny fans, and could start with copying it.

Alles was man benötigt ist ein Kreis aus Seide, der auf ein Viertel eingeschnitten wird und dann ringsherum mit einer Paspel versehen wird.
All you need is a silk circle which is cut into a quarter deep and then piped all the way round.
Der Seidenkreis mit der teilweise angehefteten Paspel.
The silk circle with the partially added pipe.

Die Vorderseite der Dekoration mit der umgebügelten Paspel.
The front of the decoration with the ironed pipe.

Die Rückseite.
The back.

Und hier ein Ausblick auf die fertige, angeheftete Dekoration am Saum.
And a glimpse of the hem decoration pinned in place.

Montag, 14. November 2011

...und weiter?!

Wenn es vor der Tür kalt und ungemütlich wird, ist es in der warmen Stube umso herrlicher:
schöne Musik, heißer Tee, schnurrende Katzen und viele neue Projekte!
Ja, ich weiß, die Vorhaben aus meinem Beitrag " Von endlosen Nähstunden" aus dem August sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber dennoch arbeite ich gerade (neben einigen Restaurierungsarbeiten) an folgenden Kleidungsstücken bzw bereite sie vor:
When it's about to getting cold and unfriendly outside, it's even getting more cosy and appealing to stay inside:
accompanied by lovely, enchanting music, hot tea, purring cats and lots of new projects!
Yes, I'm pretty much aware, that I haven't finished all projects mentioned in my August's post "Von endlosen Nähstunden", nevertheless I started to prepare two new projects:
Ein interessantes Kleid in weißer, gestreifter Baumwolle von 1815 aus der Sammlung der LACMA, dessen Details einfach zu ungewöhnlich sind, um es nicht zu interpretieren. Der passende hauchzarte Stoff und endlose Meter an Spitze liegen bereit.
An interesting white gown of striped cotton from 1815 from the LACMA collection, which is so unusual in it's detail that I simply have to sew it. The matching light weight cotton and endless metres of lace are ready to be turned into a dress.

Und den Temperaturen entsprechend noch ein winterlicher Mantel aus der Sammlung "Costume Parisien (1373)" von 1814, der als Redingote de Velours bezeichnet wird. Allerdings verwende ich dafür einen rostroten Schurwollestoff aus meinem Stoffvorrat und einen Graufuchskunstpelz.
Interessanterweise wurde der Modekupfer, der sich hinter dem oberen link in wunderbarer Größe verbirgt, noch für einen Kupfer verwendet, der in der New York Library zu bewundern ist, den möchte ich meinen lieben Lesern auf gar keinen Fall vorenthalten:
According to the dropping tempreatures I've decided on another coat from the "Costume Parisien (1373)" collection from 1814, which is labeled as Redingote de Velours. But I intend to use red pure wool from my fabric stash instead and a lovely grey fox fake fur.
The fashion plate, which you can see in all it's detail in the link above, amazingly was added to another fashion plate, which now belongs to the New York Library. A picture I happily like to share  with my dear readers:


Sonntag, 9. Oktober 2011

Von kühlem Wetter und warmer Wolle...

Da wir binnen weniger Tage von sommerlichen Temperaturen zu kühlem Herbstwetter gelangt sind, 
ist es an der Zeit mich allmählich ernsthaft an mein Winterensemble nach dem 1813  Modekupfer des La Belle Assemblée zu begeben.
Ich habe schon vor einiger Zeit (als an Winter noch nicht zu denken war) einen schönen Wollstoff in wollweiß erworben, denn der als "steinfarben" bezeichnete Originalfarbton schmeichelt nicht gerade meinem Teint. Passend dazu soll es eine Verzierung geben, die im Originaltext etwa wie folgt lautet "...und vollständig über den Busen verziert mit einer beträchtlichen Reihe in passend gefärbtem Seidenbandgeflecht".
As our weather changed within few days from sunny summer temperatures to cool autumn breeze, it's eventually time to start working on my winter ensemble from the La Belle Assemblée 1813 fashion plate.
Some months ago (when nobody spent a single thought about winter) I purchased a lovely wool fabric in a beautiful white, as the original "stone" colour would not meet my complexion very well. Matching to it I need embelishment, which was described as follows in the original text "...and ornamented entirely across the bosom with a thick row of rich silk braiding to correspond"
Leider nur dürftig als "Striche" am Spencer auszumachen, die waagerechten Reihen des Zopfbandes
Unfortunately only recognized as small lines at the Spencer's front, the horizontal rows of braiding

An Seidengeflecht in der passenden Farbe war nicht zu denken, also entschied ich mich ein Zopfgeflecht aus Schurwolle in wollweiß herzustellen. Zwanzig Bänder müssen es am Ende sein...mir wird in den nächsten Tagen also nicht langweilig werden.
I soon skipped the idea to find a source for silk braiding in a matching color, thus I decided to braid with pure wool in white. I'll need twenty rows in the end...well no chance of getting bored the next few days.


Sonntag, 2. Oktober 2011

Dutch Print Shortgown

Bei meinem letzten Besuch auf einem holländischen Textilmarkt in der Nachbarstadt, hielt ich - wie das so ist - plötzlich einen schönen Druckstoff in der Hand, der holländischer hätte nicht sein können:
rot, blau und weiß mit stilisierten Windmühlen.
Und da ich schon seit einiger Zeit mit den praktischen und äußerst farbenfrohen Kurzroben auf Meg Andrews Seite (hier und hier) geliebäugelt hatte, mußte ich nicht lange überlegen.
Ich entschied mich für einen Mix verschiedener Elemente von der oben genannten Seite: hier gefiel mir die Rückenpartie gut, dort die Falten - wichtig war mir allerdings die recht kurze Form, sowie die kleinen Knöpfe hinten und die zweiteilig geschnittenen Ärmel.
During my recent visit to a fabric market in my neighbourhood town, I - accidently like always - stumbled over an amazing cotton print fabric, which couldn't be more dutch:
coloured blue, red and white with tiny windmills.
And as I fancied the beautiful and colourful shortgowns on Meg Andrews site (here and here) for quite some time, I quickly made the purchase.
I decided to constructed a shortgown based on the two more colourful pieces on the above mentioned site: here I favoured the back cut, there the pleats - very important to me were the quite short cut of the garment, the lovely three buttons on the back and the two-pieced sleeves.
Und dabei heraus kam ein wunderbar bequemes zeitgenössisches Alltagskleidungsstück.
And the result was a very comfortable period everyday garment.

Hier trage ich den Shortgown zusammen mit (passender Unterkleidung) einem weißen Rock, einem Fichu und einer Haube, die dem Bild von Wybrand Hendriks nachempfunden ist.
I wear the shortgown with (appropriate underwear) a white skirt, a fichu and a cap, which was inspired by the one in Wybrand Hendriks' painting.


Der "tiefe" Rücken, mit den vielen Falten und drei Deathhead Buttons...und, huch! Das Fichu geziemt sich unartig!
The "low" back with lots of pleats and three deathhead buttons...and, oops! The fichu behaves unruly!

Auch bei einem der Originale blitzt ein farbenfrohes Innenfutter hervor, deshalb entschied ich mich bei diesem Projekt dazu, ein paar Baumwollstoffreste zu verwerten. Selbst für den rot-weiß-gepunkteten Stoff gibt es einen Beleg (Poke Bonnet Futter im Buch "Hats & Bonnets" von der Snowshill Collection) - überhaupt schienen Punkte in der Zeit nach 1810 häufig Verwendung zu finden.
Die Kurzrobe wird vorne mit verdeckten Bändern geschlossen, außerdem sind außen noch Bänder aus dem Druckstoff. 
Auf diesem Bild erkennt man auch den schmalen Schnitt der mittleren Rückenpartie und den Schnitt der zweiteiligen Ärmel.
One of the original pieces also has a quite colourful lining, thus I decided to take a few cotton patches for this project. Even the dotted fabric is period (there's a poke bonnet with a red/white dotted lining in the book "Hats & Bonnets" from the Snowshill Collection) - in general dotted fabrics seemed to be fashionable from the 1810s onward.
The shortgown is closed with two ribbons in the front and a third ribbon (outside) in self fabric.
The photo above shows the small cut of the back piece and the two-pieced sleeves.

Die Rückenansicht mit den Deathheadbuttons (blauer Grund mit roten Windmühlenflügeln) und die vielen Falten
The back view with deathheadbuttons (blue foundation with a red Windmillcross) and the deep pleats


Sonntag, 7. August 2011

Von endlosen Nähstunden

Was kommt als nächstes?!
Nachdem ich - wie so viele - gleichermaßen Stoffe und Ideen horte, habe ich mich entschieden, endlich die Vorhaben, die seit Wochen und Monaten verzweifelt warten, in Angriff zunehmen. Die Zeit von 1795-1820 hält so viele aufregende Kleidungsstücke bereit, dass ich buchstäblich Tag und Nacht nähen könnte...
What's up next?!
Because I - like so many - simply hoard fabrics and ideas, I have decided to finally fullfill the plans, which already wait for weeks and months. The garments of the time from 1795-1820 never fail to attract me. I could literally sew day and night...

Gestern habe ich mit der "Robe de Marcelline" nach einem Modekupfer aus dem Costume Parisien begonnen (zu der ich im April den Stoff erworben habe). Laut dem "Journal des Luxus und der Moden" ist Marcelline ein "seiden Zeuch", ich habe mich allerdings für die kleinbürgerliche Variante aus Baumwolle entschieden. Die Rocksäume sind bereits vernäht und nun geht es an die Dekoration und das Oberteil.
Yesterday I've eventually started with the "Robe de Marcelline" after a fashion plate of Costume Parisien (I've bought the fabric back in April). The term "marcelline" is according to the "Journal des Luxus und der Moden" a silk tissue, but I prefer the middle class cotton.

Und dann ist da noch der Spencer aus dem Buch "fashioning fashion", der es mir schon beim ersten Durchblättern angetan hat und dessen Stoff hier bereits seit etwa drei Monaten herumliegt...
And then there's this spencer inspired by the book "fashioning fashion", which caught my attention on leafing through the book for the first time. I have the fabric in my stash for about three months...
 LACMA Spencer, 1815 France



Und dann gibt es noch den wunderschönen Seidentaft, den ich bereits im Winter vom Herrn des Hauses zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, daraus wird hoffentlich recht bald ein Kleid aus der Zeit zwischen 1810-1815, das ich bei Augusta Auctions entdeckt habe.
And then there's this beautiful silk taffeta waiting, which my husband gave me for my birthday back in winter. It was/is meant for a dress of 1810-1815, which I've seen at Augusta Auctions.

Nicht zu vergessen ein Ensemble aus dem "La Belle Assemblée" vom Februar 1813, das als cremefarbener Wollstoff schon lange im Schrank schlummert, dessen Ausführung aber bislang an der Pelzverbrämung scheiterte. Dank der wunderbaren Mme du Jard bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Verwendung von Seidenplüsch (Peluche de Soie) durchaus verbreitet war.
Also wird die Verbrämung am Spencer nun aus dunklem Plüsch geschneidert, den es - ein Segen - in verschiedenen Naturfasern gibt.
Not to forget the ensemble from "La Belle Assemblée" of February 1813, of which I have the creme colored fabric in my stash for quite a while, but I was reluctant because of the fur decoration. Thankfully the lovely Mme du Jard
brought my attention to the use of silkplush (peluche de Soie), which was common back then. 
Now I can happily choose dark plush for the spencer, which is - to my further relief - available in different natural fibres.



Zudem will ich mich demnächst auch endlich den geplanten Halbstiefeln widmen, der Restauration meines Parasols, sowie einer Interpretation dieses Fächers:
And then I intend to work on my half boots, the restauration of my parasol, and an interpretation of this fan:

...und von dem Kleid mit Frontklappenverschluss aus der V&A Sammlung, dem weißen Tageskleid aus der LAMCA Sammlung und der Garderobe des Herrn des Hauses dann ein nächstes Mal...;)
...and next time I'll tell you more about the front closing gown from the V&A collection, the white day dress from the LAMCA and my husband's attire...;)

Samstag, 21. Mai 2011

Aus der Welt der Botanik und der Moden

Bereits der berühmte Goethe (1749-1832) war ein Freund der Fauna und vor allem der Flora. Besondere botanische Hingabe zeigte er als leidenschaftlicher Sammler von Aurikeln. Noch heute zeugt sein wunderschöner Hausgarten in Weimar von seiner Liebe zur gebändigten Natur.
Eine Passion, die ich gerne teile (wenngleich sicherlich nicht mit solchem Erfolg wie ihn Goethe in Sachen Aurikeln besaß).  Was liegt da näher, als die Gartenkunst mit der Kunst an der Nähnadel zu verbinden?
Also hinein in ein Tageskleid und einen Hut geschnürt...aber welcher eignet sich da am besten?
Vielleicht ein Capote ornée de Marguerites aus dem Costume Parisien von 1812?
The famous writer Goethe (1749-1832) has been a renowned lover of fauna and especially flora. Due to his botanical passion he once owned a vast collection of primulae auricula. His beautiful house garden in Weimar still gives proof of his gardening skills and love for tamed nature.
A passion I happily share (even though Goethe was more successful with his auriculas). This led to the idea of combining the art of gardening and sewing.
I decided to wear my day dress and fetch a hat...but which headwear would be most appropriate?
Maybe a capote ornée de Marguerites from Costume Parisien in 1812?

Einige gute Hinweise zur Konstruktion dieser außergewöhnlichen Capote aus meergüner Seide fand ich in dem Buch "The Lady's Stratagem" auf Seite 513. Dort wird ein Cottage Cap (samt Schnittmuster) beschrieben. Der Schnitt läßt sich leicht für die Capote umwandeln.
Diese Art der Kopfbedeckung war äußerst vorteilhaft, wenn man das Haar geflochten auf dem Kopf trug. Um der Krone über dem Schirm genügend Höhe zu verleihen wird dort entweder ein Draht in die Paspel eingezogen oder aber ein bisschen Weide. Die Rückseite liegt eng am Kopf an.
I've found a very good advice on the construction of the unique capote made from seaweed green silk in the book "The lady's stratagem" on page 513.
There's a description of a cottage cap (plus a pattern). The pattern can be easily altered for the capote.
This kind of headwear was best for those, who have worn their hair in a braided bow or crown. To give the crown over the brim the needed height, you have to insert a wire into the piping or a piece of reed. The back of the capote fits close to the head.

Und auf diese Weise eingekleidet und gut behütet, darf ich zu einem kleinen botanischen Abenteur einladen!
And dressed as mentioned and being chape(au)roned, I may invite you to a botanical adventure!

Bitte folgen - please follow


Die Capote von vorne und von der Seite. Da ich leider keine Margueritenspitze finden konnte, habe ich mich für eine etwas dunkelere Rüsche aus Seide entschieden. Mit im Bild der Rhododendron Catawbiense Borsault und die Aurikel Idmiston (grünrote Fancy)
The capote from the front and side. As I unfortunately couldn't find white lace in the shape of marguerites, I decided on a slightly darker green silk ribbon.
Shown in the pictures Rhododendron Catawbiense Borsault and the fancy auricula Idmiston.

Und noch ein Blick auf die Rückseite der Capote...P.S. Ich liebe meine superrüschige neue Chemisette;)
And a view of the back of the capote...P.S. I love my super frilly new chemisette;)


Dienstag, 16. November 2010

Stahlblau. Schlicht. Schön.

Endlich ist das stahlblaue Kleid fertig geworden. Ich bin immer noch ganz begeistert von der Farbe. Es trägt sich außerordentlich angenehm.
Leider weigert sich meine Schneiderpuppe immer noch ein Supermodel zu sein - wie immer sieht es daran nicht so aus wie in Wirklichkeit...seufz.
Übrigens habe ich heute einen ganz tollen Bericht über das Schneidern von historischer Kleidung gelesen und zwar auf der Seite von Lauren "Lady of Portland House". Bitte unbedingt lesen!
Finally the steelblue dress is done - yahoo! I'm still in love with the color.
The dress itself is really comfy.
Unfortunately my dressdummy still refuses to have a supermodel look - the dress looks so much better on a real person...sigh.
By the way today I've read a wonderful article about historical costuming on Lauren's blog "Lady of Portland House". Please read!

Und ein paar Nahaufnahmen vom "Innenleben". Das Kleid wird mit Haken und Ösen geschlossen. Vorne im Kleid ist ein Baumwollstreifen, der unter dem Kleid im Rücken geknotet wird und den perfekten Sitz garantiert.
And a few close ups. The dress has a back closure with hooks and eyes. Inside the front is a cotton tape that's tied in the back and guarantees the perfect fit.


Sonntag, 14. November 2010

Wir machen blau!

In der nächsten Woche steht eine kleine private Veranstaltung ins Haus und aus diesem Grunde muß ein neues Tageskleid her. Schlicht sollte es sein, aber trotzdem mit einigen Hinguckern im Detail.
Diesmal hatte ich keinen bestimmten Modekupfer im Sinn.
Das Kleid besteht aus stahlblauem Baumwollsatin. Das Oberteil ist mit weißem Leinen gefüttert, der Rock ungefüttert. Die Säume sind zum Teil gepaspelt. Das Kleid wird auf dem Rücken mit Haken und Ösen geschlossen.
Als Schnitt für den Rock dient das Muster "shaped skirt 1820" aus Jean Hunnisetts Buch "Period Costume for Stage and Screen 1800-1909".
Bisher sind Rockteil und Oberteil fertiggestellt.
Auf zu den Bildern!
Next week we'll have a costume event, so there's a reason for a new daydress. I want it to be plain, but with some lovely details.
This time I don't have a certain  fashion plate on my mind.
The dress is made of steel blue cotton sateen. The bodice is lined with white linnen, the skirt is unlined. Some of the seams are piped.
The dress has back closure with hooks and eyes.
I follow Jean Hunnisett's pattern for "shaped skirt 1820" from the book "Period Costume for Stage and Screen".
So far the bodice and skirt are done.
Now on to the pictures!

Und so sieht es unter den Rüschen aus
That's what it looks like under the frill

I love the color!