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Freitag, 19. Januar 2018

Wandlerinnen über dem Nebelmeer

Die Anleihe an C.D. Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer sei mir gestattet, denn zu meinen liebsten Erinnerungen an Weimar zählt stets der frühmorgendliche Spaziergang durch den Ilmpark.
Noch vor dem Sonnenaufgang liegt der Park in zeitloser Stille, allein das Rauschen der Ilm, das Gezwitscher der Vögel und die knirschenden Schritte über die Kieswege erfüllt die Ruhe.
In der schönen Stadt an der Ilm atmet man auf Schritt und Tritt Geschichte, aber die Illusion im morgendlichen Ilmpark fasziniert mich am meisten und heute habe ich das Vergnügen meine Leser in die Stille mitzunehmen..hier entlang!
Please allow me the use of C.D. Friedrich's famous painting Wanderer above the sea of fog, because one of my favourite memories of Weimar is the very early morning walk through the park at the river Ilm.
Before sunrise the park is shrouded in silence, only the murmur of the river Ilm, the song of birds and the footsteps on the gravelled paths are heard.
There's history in every nook and cranny in beautiful Weimar, but the experience of walking in the Ilm park in dawn fascinates me the most and today I have the pleasure to take my readers with me...please follow!
1808, Plan des herzoglichen Parks bey Weimar, ca. 1:3500 (Quelle/source: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz)
Goethe selbst schrieb über den Ilmpark 
[...]Ein rechter Gelehrtengarten, nahe genug zur Stadt um ihn leicht erreichen zu können und doch entfernt genug, um dem Staub und Lärm zu entgehen;
groß genug, um den Besitzer zu zerstreuen, doch zu klein, um ihn zu absorbieren;
soviel Land als erforderlich, damit das Auge sich erquicke, der Geist sich ausruhe, soviel Wege als für einen Spaziergang nötig, und so viele Bäume, dass man sie mit Bequemlichkeit zählen kann[...]
Goethe has written the following lines about the park 
[...]A true scholar's garden, close enough to the town to easily reach it and far away enough to stay away from dust and noise;
big enough, to lull the owner, but too small to absorb;
as much space as needed to delight the eyes, soothe the mind, so many routes for a propper walk, and so many trees to count them without challenge[...]

Eine weitere Anleihe kommt mir in den Sinn, Robert Frosts Der nicht gegangene Weg
Another piece of art comes to my mind, Robert Frost's The road not taken

Selbstverständlich fiel die Entscheidung zugunsten des Weges zu Goethes Gartenhaus
Of course we've chosen the path to Goethe's Gardenhouse

Von dort ging es in gemächlichem Schritt zum Römischen Haus, das sich in seiner Pracht aus dem Nebel schälte, um die Sonne und damit den neuen Tag zu begrüßen
From there we took the road to the Roman House, which stretched out of the fog to greet the morning sun and new day

Eine der vielen Brücken im Park
One of the many bridges in the park

Der Nebelsee unterhalb vom Römischen Haus
The Sea of Fog below the Roman House

Durchatmen und Luftbaden...
Breathing and air bathing...

...gefolgt von einer Tasse starkem Morgenkaffee
...followed by a cup of strong coffee

Ob Goethe wohl schon wach ist? Ein Blick zu seinem Gartenhaus, das noch im lichtverschmähten Schleier liegt.
Is Goethe already awake? A glance to his Garden House, which still slumbers in the mist.

...und dann klettert das Glutrund über die Wipfel.
...and then the golden sun rises behind the trees.

Guten Morgen, zeitloses Weimar!
Good Morning, timeless Weimar!

Die frühe Morgensonne zeichnet unsere Silhouetten an die Mauern des römischen Hauses.
The early morning sun paints our silhouettes against the walls of the Roman House.

Montag, 1. August 2016

Botanischer Spaziergang oder Aufmunterung zum Genusse der Naturfreuden

Die Frühromantik ist unlösbar mit der Sehnsucht zur Natur verbunden. Naturbetrachtung erfreute sich großer Beliebtheit und galt als erprobtes Mittel gegen "Stumpfheit der Seele, Unruhe im Gemüth, Trübsinn, Uebelbefinden und Schmerzen im Körper" (Münstereisches gemeinnützliches Wochenblatt, 09/1793)
Für heute ist also ein kleiner Spaziergang angedacht, zunächst auf den Wegen der Literatur und dann hoffentlich - angeregt durch das frühromantsiche Vorbild - als Ausflug hinaus in die sommerliche Natur.
Spaziergänge in der Natur, Herbarien, die Lehre der Botanik, Gärtnern und die Sammelleidenschaft der Blumist eroberten die Herren und zunehmend auch Damen in hohem Maße. Eine bezaubernde Einführung für interessierte Laien schuf Jean Jaques Rousseau (1712 - 1778), welcher in seinen botanischen Briefen "Lettres elementaires sur la Botanique" an seine Wahlverwandschaft Madeleine Delessert-Boy de la Tour (1747 - 1816) und deren Tochter ein wunderbares Zeugnis der Naturverbundheit hinterließ.
Die Einführung in die Botanik und die Pflanzenportraits gilt als nicht sehr unfangreich, obschon sie Rousseau heiterstes Werk bilden. 
The Early Romanticism is tightly connected with a yearning for nature. Nature walks were a fond pastime and meant to be a cure for "bleakness of soul, restlessness of mind, melancholy, nausea and pains" (Münstereisches gemeinnützliches Wochenblatt, 09/1793)
Today I'd like to invite you to a stroll, first on the path of literature and then - hopefully inspired by the examples - into the summerly outdoors.
Walks in nature, herbariums, the theory of botany, gardening and the collector's passion of florists won the interest of gentlemen and also ladies. A beautiful introduction for amateurs was written by  Jean Jaques Rousseau (1771 - 1778), who has left us a testament for the love of nature in his letters to Madeleine Delessert-Boy de la Tour (1747 - 1816) and her young daugther.
The introduction into botany and the botanical portraits are quite brief, but they are seen as Rousseau's most jovial piece.
1811, William Charles, The history and adventures of little Eliza (Quelle/source: American Antiquarian Society)
Die Briefe wurden erst nach seinem Tod im Jahr 1778 in Frankreich veröffentlicht und traten dann unaufhaltsam ihren Siegeszug an. In Deutschland wurde das Buch unter dem Titel "Botanik für Frauenzimmer" 1781 veröffentlicht. 1805 folgte eine Luxusausgabe mit Illustrationen von P.J. Redouté (1759 - 1840)
The letters were first published after his death in 1778 in France and then went viral throughout Germany (1781) and then England, where it was published as "Letters on the elements of botany"

Mein Kräutergarten mit Zitronenmelisse, Wermut, Schnittlauch, Dost und vielen Erdbeeren
My herb garden with lemon balm, wormwood, chives, oregano and lots of strawberries

Die herrlich geschriebenen Briefe sind auch heute noch ein großes Lesevergnügen und überaus lehrreich. Und weil es sich nirgendwo schöner liest als im sommerlichen Garten unter schattigen Bäumen gibt es die Briefe glücklicherweise auch (antiquarisch) in erschwinglicher, gedruckter Ausgabe mit Illustrationen von Redouté.
"Rousseau, Botanik für artige Frauenzimmer" (ISBN 3876272483)
The beautifully written letters are still a pleasure to read and very descriptive. And because there's no better place to read them as in the summerly garden in the shade of old trees, the letters are available in a printed version with illustrations by Redouté.
"Rousseau, Botany: A study of pure curiosity" (ISBN 0718118251)

Eine Hummel besucht die Weberkarde im Kräutergarten
A bumble bee pays a visit to the dipsacus fullonum sativus in my herb garden
Und nach erfüllender Lesestunde, zieht es auch die heutigen Leser mit Sicherheit hinaus in Wald und Flur.
Ein Genuss, der bereits im Jahre 1793 zu manch philosophischer Betrachtung führte, wie in den eingangs erwähnten Zeilen des münsterischen Wochenblatts, dem ich die heutige Überschrift verdanke.
Im September 1793 heißt es dort vollständig "Aufmunterung zum Genusse der Naturfreuden, und Beantwortung der Frage: Warum finden nur gute, rechtschaffene, und nicht auch schlechte Menschen Geschmack daran?" (Quelle: Münsterisches gemeinnützliches Wochenblatt, Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
And after a good read, even today's reader will be magically drawn to take a walk in the woods and meadows.
A pleasure, which already lead to philosophical contemplations in the year 1793, like in the blogpost's caption, which I took from the Münsterisches Wochenblatt.
In September 1793 an interesting text started with the following headline "Encouragement to the pleasures of nature excursions, and the answer to the question: Why do only good and honest people, and none with mean temperament find pelasure in it?" (source: Münsterisches gemeinnützliches Wochenblatt, Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Montag, 25. Juli 2016

Was zierte die Braut, wenn 1795 die Hochzeitsglocken läuteten?

Die letzten Wochen in meiner eher unfreiwillgen Eremitage mit unserer kranken Katze, haben mir leider nur wenig Zeit und Muße zum Nähen beschert, dafür aber viel Kurzweil beim Lesen und Recherchieren.
Einige Fundstücke sind hoffentlich auch für den interessierten Leser von Bedeutungen, weshalb ich sie nicht vorenthalten möchte.
Wie so oft nahm eine Suche eine unerwartete Wendung und führte mich abseits der bekannten Journale zu der Publikation Allgemeines Europäisches Journal, welche monatlich in den Jahren 1794 bis 1798 erschien.
Der Herausgeber war Joseph Georg Trassler (1759 - 1816), der zu jener Zeit als Buchdrucker, Buchhändler und Verleger in Brünn tätig war.
Was die Kupfer betraf, bediente er sich gerne (wie damals durchaus üblich) bei anderen Journalen der Zeit, wobei seine Publikation vom Aufbau sehr viel Ähnlichkeit mit dem Leipziger Journal für Fabrik, Manufaktur, Handlung und Mode hat. Neben Neuigkeiten aus ganz Europa sind zwei Modekupfer und Stoffproben fester Bestandteil seiner monatlichen Schrift gewesen.
Wirklich wunderbar sind die Texte, die es zu den herrlichen Modekupfern gibt.
What would a bride wear upon the ringing of the wedding bells in 1795?
The past few weeks of my unintended hermiatge with our recuperating cat, left me with only little time and leisure for sewing, instead I thoroughly enjoyed reading and studying.
Some of my finds are probably also valuable for the interested reader, hence I'd like to share them.
Like many times before I was actually searching for something completely different, when I went down a road less travelled by the common journal finds to a publication named Allgemeines Europäisches Journal, which was publish monthly between 1794 to 1798.
The publisher was Joseph Georg Trassler (1759 - 1816), who worked as a printer, book-seller and publisher in Brünn.
Regarding the plates, he would often derive them from other journals (as it was common back then), while the composition of his journal has lots in common with the Journal für Fabrik, Manufaktur, Handlung und Mode in Leipzig. Beside from news all over Europe, he delievered two fashion plates and a fabric sample page.
The descriptions of these are truly an amazing read, beautifully expressed.

Ein besonderes Schmückstück ist sicherlich der Modekupfer samt Beschreibung einer Hochzeitsgarderobe vom Dezember 1795. Auf diese Weise hatte ich das zuvor in keiner anderen Quelle gelesen.
A true gem is the fashion plate and description of a wedding ensemble from December 1795. I've never read a detailed source about that before.
1795, Dezember, XII, Tafel I, Allgemeines Europäisches Journal, J.G. Trassler, Brünn (Quelle/source: New York Public Library via Hathi Trust Digital Library, digitalised by google)
Ein herrlicher Modekupfer von einer Dame und einem Herrn. Dank des Begleittextes erfahren wir,  hier handelt es sich um ein Hochzeitspaar - und es ist selbstredend nach der neusten Mode gekleidet.
A stunning fashion plate of a gentleman and a lady. The description reveals, we do look at a wedding couple - and it is certainly dressed in the latest fashion.

1795, Dezember, XII, Moden, Allgemeines Europäisches Journal, J.G. Trassler, Brünn (Quelle/source: New York Public Library via Hathi Trust Digital Library, digitalised by google)
Transkription:
No. I Am Tage der Hochzeit erscheint der Bräutigam bei seiner Braut, um sie zur Trauung zu führen. Beide sind in vollem Anzuge. Er trägt einen Frack von modefarbigem Tuche mit Knöpfen von Perlmutter, ein weißgesticktes seidenes Gillet, schwarzseidene Beinkleider, weiße Strümpfe und silberne Schnallen. Der ehemalige Zwang ist von der Mode auch hier entfernt. Die Braut ist in ungepuderter Frisur mit einem großen Kranz von Myrthen, Orangenblättern und Blüthen geschmückt. Das Kleid ist weißer Flor (auch Gaze, die dünnste aller Zeugarten, aus Seide, Baumwolle, Leinen oder Wolle (J.C. Bohn, Bohns Waarenlexikon)), unter demselben weißer Tafft. Die Turque ist mit kurzer Taille, wo die Nähte mit goldener Rundschnur und Quasten besetzt sind. Die Schleppe von demselben Flor zum Kleide gehörend, ist sehr lang, mit goldenen Schnüren und Quasten aufgebunden; der Rock mit einem gestickten Falbel (Saumrüsche) besetzt; die Schärpe von einem neuen ganz breiten Bande, a Guirlande singulaire, ist unter der Turque durchgenommen; die Garnierung des Kleides und Halstuches ist von breiten Blonden (besondere Spitze). Ein großes Bouquet und kleine Armschnallen vollenden den Anzug.
Translation:
No. I At the day of the wedding ceremony the groom arrives at the bride's home, to lead her to the wedding. Both are in Full Dress. He is waering a tailcoat (dresscoat, fraque) of fashionably coloured cloth with mother-of-pearl buttons, a monchrome white embroidered silk gilet, black silk breeches, white stockings and silver shoe buckles. The former restraint of fashion has also dissappeared here. The bride wears her hairdo unpowdered adorend with a wreath of myrtle, orange leafs and orange blossoms. The dress is white gauze, worn over white taffeta. The turque has a high waist, where the seams are embellished with golden ribbons and tassles. The train is also made of gauze, sewn to the bodice, it's very long, gathered and tied up with golden ribbons and tassles; the skirt is hemmed with an embroidered ruffle; the sash is made of a new wide ribbon, a Guirlande singulaire, and it's lead underneath the turque's bodice; the dress and the fichu are adorned with wide laces. A big bouquet and small arm rings complete the dress.

Der Begriff "Turque", der in dem Text verwendet wird, ist als Robe de Turque bereits im  18.Jahrhundert in Mode gewesen. Es handelt sich in der Zeit der Frühromantik um ein Kleidungsstück, das heute gemeinhin als "open gown" oder "open robe" zu finden ist. Ein - zumeist kurzärmeliges - Kleidunsstück aus Oberteil und angesetztem, offenem Rock, welches über dem eigentlichen Kleid getragen wird. Die vordere(n) Rockbahn(en) fehlt/fehlen (d.h es ist vorn offen und das Rockteil ist eher schleppenartig nur nach hinten ausgestellt). Das Oberteil wird zumeist durch einen Gürtel geschlossen oder unterhalb der Brust mit Nadeln zusammengesteckt.
Bemerkenswert ist der Hinweis auf die "kurze Taille", die sich zu jener Zeit allmählich durchsetzte.
The term "Turque", which is used in the description, has already popped up in the 18th century as Robe de Turque. During the period of Early Romanticism it's a garment that is often called "open gown" or "open robe". An - most often short sleeved - garment, made of an open bodice and an attached open skirt, worn on top of another dress. There's no skirt front piece (the front is open and the skirt's back falls like a train). The bodice is closed with a belt or pinned under the bust at the high waist. Remarkable is the mention of the high waist, which gradually starts to spread at that time.

Ich bin mir sicher, die modischen Hochzeitsgäste im Jahr 1795 zeigten sich begeistert!
I'm convinced the fashionable wedding guests would have approved this ensemble cheerfully!

Sonntag, 4. Januar 2015

Wenn sich wirthliches häusliches Ansehen und Eleganz vereinen...

...trägt die Dame wohl eine schwarze Taffent-Schürze.
Das zumindest behauptet der Verfasser in einem Modebericht aus Berlin im August 1811.
Der Bericht fand im Oktober des selben Jahres Eingang in das Journal des Luxus und der Moden.
Bislang habe ich meinen Lesern das Kapitel beim zurückliegenden Journal Journey into the Year 1811 vorenthalten, denn zu jener Zeit trug ich mich bereits mit dem Gedanken im Rahmen einer Museumsdarstellung eine Putz-und Modehandlung vorzubereiten.
Aber der Reihe nach, zunächst ein Blick auf den Artikel aus dem Journal des Luxus und der Moden:
If a dutiful domestic appearance also reflects elegance...
...the lady probably's wearing a black taffeta apron.
At least this is the essence of some fashion news from Berlin in August 1811.
The article was published later that year in October 1811 in the Journal des Luxus und der Moden.
I held back this article back during the Journal Journey into the Year 1811, because back then I was already working on the idea of re-creating a milliner's shop within a museum's presentation.
But before any further explantion will follow, a quick glimpse on the excerpt from the Journal des Luxus und der Moden:

Transkription 
Wie doch jede Mode wieder hervorgesucht wird, und wie doch Manches, was vor einigen Jahren verbannt wurde, wieder Gnade vor den Augen unserer Schönen findet!
So geht es mit den schwarzen Taffent-Schürzen, welche man diesen Sommer ganz erstaunend häufig sieht. Man kann sie wirklich zu den gefälligen Trachten zählen, sie giebt den Damen ein so häusliches und dennoch elegantes Ansehen. Es ist nun wohl wahr, dass die Mode-Damen gewöhnlich das erstere Beiwort an ihrem Anzuge eher vermeiden, als suchen, aber es gibt doch zuweilen eine Periode, wo sie es ganz artig und hübsch finden, ein wirthliches häusliches Ansehen zu haben, wenn es sich mit der Eleganz gut verträgt.
Sie werden ohne Taille getragen. Ein schmaler Gurt geht um den Leib, und ein breites Trageband über die Achsel. Jedoch müssen diese Schürzen nur schwarz sein, bunte werden gar nicht getragen.
 Translation 
It seems every fashion returns, and some garments, which have been neglected years ago, are suddenly accepted again by our belles!
Like the black taffeta aprons, which are very popular this summer. They are really decent garments, as they tend to give the ladies a domestic, yet elegant appearance. It is an universal truth that fashionable ladies try to avoid the first designation in regard of their dress, but there are times when they dutifully approve an inviting domestic style, when it’s presented with such elegance.
They are worn without bodice. Small ribbon ties around their waist, and a wide shoulder strap. But they have to be strictly black, no colours are seen. 

Wie es scheint, war der Siegeszug der schwarzen Schürzen danach nicht mehr zu bremsen. 
Es gab sie in verschiedenen Längen und Ausführungen.
 It seems the spread of this fashion was unstoppable from that year.
 They became popular in different styles and lenghts. 

 
1812, Die Stickerin, Georg Friedrich Kersting 
1.Fassung, Stadtmuseum Weimar  (Quelle/source: wikipedia)

  1816, Papering the Saloon at Tickford Park September 2nd
Diana Sperling, Mrs Hurst Dancing
(Quelle/source: Regency Romance Novels)

Aber nicht nur im Haushalt fand diese elegante Schürze Verbreitung, sie kleidete auch die Damen in den Modehandlungen adrett. 
But the elegant aprons did not only conquer the households, but also decently dressed the assistants in milliner's shops.

 
1815, April, Plate 77, Le Bon Genre

Glücklicherweise fand ich eine weitere Darstellung, in dem auch eine Rückenansicht auf die Schürze gegeben wird. Die Darstellung entspricht der obigen Beschreibung aus dem Journal des Luxus und der Moden. 
Luckily I've found another plate with a back view of the apron. The depicted garment matches the description from the Journal des Luxus und der Moden. 

 
1816, Juni, Plate 89, Le Bon Genre

Der Beschreibung und dem Modekupfer entsprechend fertigte ich meine Schürze ohne Latz, mit Trägern, die vorne schmal und im Rücken breiter sind.
Following the description and the plate I constructed my apron without a bib, and with shoulder straps, which are small in front and wider on the back. 

Für die geplante Darstellung in einer Modehandlung ist diese Schürze also unverzichtbar, aber sie ist nur der Beginn einiger Kleidungsstücke und Dekorationen, die ich im Laufe des Jahres anfertigen werde.
Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Projekt, das neben dem Vernet's 1814 Merveillseuses & Incroyables Projekt , mein Jahr ausfüllen wird.
(Näheres zu beiden Veranstaltungen zeitnah hier)
Of course this kind of apron is a must have for my presentation in a milliner's shop, but it's just the beginning of a wide range of garments and decoration, which I'm going to sew and craft. 
I'm looking forward to this project, which will happily fill my year next to the Vernet's 1814 Merveilleuses & Incroyables Project 
(More info to both events will be given promptly) 

 
Der Tag in der Modehandlung beginnt damit, die kleidsame Schürze anzulegen...
The day in the millinery shop starts by getting dressed with the elegant apron...

 
...bitte treten Sie ein! Darf ich Ihnen die neuste Mode zeigen?
...please come in! May I show you some of our latest fashions?

 
Vielleicht eine Haube, direkt aus Paris? Oder dieser Hut?
Maybe a cap, directly from Paris? Or this hat?

 
Wir führen auch Federn für ihren Hut oder Turban.
We also offer feathers for your hat or turban.

 
 Im Hintergrund mein wachsender Bestand an äußerst pflichtbewussten Mitarbeiterinnen. Während der zurückliegenden Dezemberwochen sind noch ein paar Marotten hinzugekommen.
In the background is my growing inventory of assistants. During the past December's weeks I've added a few more marottes.


 
Je mehr, je lustiger...
The more, the merrier...

 
...also warum so ernst? Ja, ich weiß: Nähen ist ein ernstes Geschäft!
...why so earnest? Yes, I know: sewing is a serious business!


Freitag, 30. März 2012

Fundstücke März

Beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Internets, trifft man nicht selten auf wahre Schätze.
Erst neulich bin ich zufällig auf diesen wunderbaren Stich von Elisa von Lützow, geb. von Ahlefeldt (1788-1855) aus dem Jahr 1816 gestoßen.
Bedauerlich, dass es von ihr in ihrer herrlichen Garderobe kein farbiges Portrait gibt, aber da bleibt es der Vorstellungskraft überlassen. Wunderbar der fein gefältete Kragen der Chemisette, der über einem wirklich aufregenden Spencer aufragt - welche Farbe er wohl gehabt haben mag?
While tracking the sheer endless widths of the internet, often rare treasures emerge.
Fairly recently I stumbled over a lovely plate of Elisa von Lützow, née von Ahlefeldt (1788-1855), originate in the year 1816.
Unfortunatley this is the only existing picture and we have no coloured portrait of her in her beautiful wardrobe, thus it's completely up to our own imagination. Enjoy the magnificent details of the fine pleats on the chemisette, which rise over a formidable spencer - take a guess of what colour it was made?
Quelle/source googlebooks

Ein weiteres beliebtes Sujet neben der Portraitdarstellung einer einzelnen Person, war die Darstellung von Freundschaft, welche während der Epoche der Romantik mit besonderer Innigkeit gepflegt wurde, sowohl in überlieferten Briefen, Gedichten als auch Gemälden.
Ein schönes Beispiel stammt aus dem geübten Pinselstrich des Malers Philipp Otto Runge (1777-1810).
Zu dem eigentlichen Bild "Wir drei" (auf dem neben ihm - im Selbstportrait - seine Frau Pauline und sein Bruder Daniel dargestellt sind) gibt es sogar noch eine Vorzeichnung aus dem Jahr 1805.
Another favourite topic, along with the portrait of a single character, has been the depiction of true Friendship, which was - during the epoch of Romanticism - often expressed accordingly heartfelt and intimate in letters, poetry and paintings.
A gem of this genre emanated from the fine lines of the painter Philipp Otto Runge (1777-1810).
There's a study being done by him before the actual painting called "We three" (where he painted himself next to his wife Pauline and his brother Daniel) in the year 1805.
Quelle/source zeno.org

Das eigentliche Bild wurde im Jahr 1931 bei einem Brand zerstört, aber - Glück im Unglück - gibt es noch Abbildungen, welche das Freundschaftsbild aus dem Jahr 1805 zeigen. 
The actual painting was unfortunately destroyed in 1931 in a fire, but luckily there are still copies available, which show the painting of the year 1805.

Auf der Suche nach Anregungen für Kleidungsstücke, lohnt es sich doch immer, die Augen für faszinierende Details offen zu halten!
While searching for inspiration for garments, it's always worth keeping one's eyes open for intriguiging details!

Montag, 14. November 2011

...und weiter?!

Wenn es vor der Tür kalt und ungemütlich wird, ist es in der warmen Stube umso herrlicher:
schöne Musik, heißer Tee, schnurrende Katzen und viele neue Projekte!
Ja, ich weiß, die Vorhaben aus meinem Beitrag " Von endlosen Nähstunden" aus dem August sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber dennoch arbeite ich gerade (neben einigen Restaurierungsarbeiten) an folgenden Kleidungsstücken bzw bereite sie vor:
When it's about to getting cold and unfriendly outside, it's even getting more cosy and appealing to stay inside:
accompanied by lovely, enchanting music, hot tea, purring cats and lots of new projects!
Yes, I'm pretty much aware, that I haven't finished all projects mentioned in my August's post "Von endlosen Nähstunden", nevertheless I started to prepare two new projects:
Ein interessantes Kleid in weißer, gestreifter Baumwolle von 1815 aus der Sammlung der LACMA, dessen Details einfach zu ungewöhnlich sind, um es nicht zu interpretieren. Der passende hauchzarte Stoff und endlose Meter an Spitze liegen bereit.
An interesting white gown of striped cotton from 1815 from the LACMA collection, which is so unusual in it's detail that I simply have to sew it. The matching light weight cotton and endless metres of lace are ready to be turned into a dress.

Und den Temperaturen entsprechend noch ein winterlicher Mantel aus der Sammlung "Costume Parisien (1373)" von 1814, der als Redingote de Velours bezeichnet wird. Allerdings verwende ich dafür einen rostroten Schurwollestoff aus meinem Stoffvorrat und einen Graufuchskunstpelz.
Interessanterweise wurde der Modekupfer, der sich hinter dem oberen link in wunderbarer Größe verbirgt, noch für einen Kupfer verwendet, der in der New York Library zu bewundern ist, den möchte ich meinen lieben Lesern auf gar keinen Fall vorenthalten:
According to the dropping tempreatures I've decided on another coat from the "Costume Parisien (1373)" collection from 1814, which is labeled as Redingote de Velours. But I intend to use red pure wool from my fabric stash instead and a lovely grey fox fake fur.
The fashion plate, which you can see in all it's detail in the link above, amazingly was added to another fashion plate, which now belongs to the New York Library. A picture I happily like to share  with my dear readers:


Mittwoch, 7. September 2011

Eine kleine Reise...

In den letzten Tagen blieb es hier recht still, das lag darin begründet, dass alle Zeichen auf Urlaub standen und wir ein paar kleine Abstecher in die Umgebung unternommen haben.
Inspiriert durch Alisa von Munich Rococo's wunderschöne Berichte aus Bayern, gebe ich heute einen kleinen Einblick in ein besondere Sehenswürdigkeit in Westfalen, die auch eine Reise wert ist. 
It was quiet here the past few days, due to us enjoying our holidays. We've taken some lovely little day trips recently. Inspired from Alisa of Munich Rococo's beautiful reports about Bavaria, I'd love to share one beautiful sight of Westphalia, which is also worth a visit.


Dieser verwunschene Pfad führt zum Schloß Nordkirchen, das auch den Namen "Das Versaille Westfalens" trägt. Erbaut wurde es vom berühmten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun (1695-1773), dem das Münsterland viele wunderschöne Gebäude zu verdanken hat. Sein Markenzeichen war die Verwendung von rotem Ziegel in Kombination mit hellem Sandstein.
This enchanted path leads to the palace of Nordkirchen, which is also known as Westphalia's Versaille. It was built by the famous baroque architect Johann Conrad Schlaun (1695-1773), whose buildings are aplenty throughout the Münsterland area. His hallmark was the use of red bricks in combination with sandstone.
 Leider war der Himmel ein wenig bedeckt...
Unfortunately we've had grey skies...

...aber der Schönheit wird man trotzdem gewahr.
...but you can still capture the place's beauty.
 
Das Schloß dient heute als Sitz für die Fachhochschule für Finanzen des Landes Nordrhein Westfalen. Aus diesem Grund sind nur einige wenige Zimmer zur Besichtigung frei und das auch nur an sonntäglichen Führungen oder nach vorheriger Anmeldung.
Today the palace is the Technical College of Finances of Northrhine Westphalia and only a few rooms are open to the public on Sunday's guided tours or on prior appointment.

Der Blick vom Schloß in den baraocken Garten
The view from the palace over the baroque garden

Eines meiner liebsten Gebäude Johann Conrad Schlauns ist das Rüschhaus in der Nähe der Stadt Münster. Er erwarb es im Jahre 1743 für sich selbst und nutzte es als Sommerresidenz. Es ist klein, aber voller Charme. Das war es sicherlich auch, was die Familie von Droste-Hülshoff im Jahre 1825 veranlasste das wunderschöne Gebäude zu erwerben.
One of my favourite Johann Conrad Schlaun buildings is the Rüschhaus close to the city of Münster. He purchased it back in the year 1743 as a summer's retreat for his family. It's quite small compared to the other buildings, but very charming. This was probably one of the reasons for the family of Droste-Hülshoff to purchase it in the year 1825.
 Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) verbrachte zwanzig Jahre im Rüschhaus und verfasste dort unter anderem "Die Judenbuche".
Es ist auch noch eine Inventarliste vom Rüschhaus aus der Feder Annette von Droste-Hülshoffs erhalten.
The famous poet/writer Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) spent twenty years at the Rüschhaus, where she wrote her novel "The jew's beech".
There's a very interesting inventory list from the Rüschhaus online, if you'd like to have a look on Annette von Droste-Hülshoff's handwriting.

Sonntag, 31. Juli 2011

Ein Spaziergang durch Zimmerbilder

Wenn man sich eingehender mit einer Epoche beschäftigt, brütet man nicht nur über Modekupfern, Schnittmustern und Portraits, sondern ab und an steckt man seine Nase auch in zeitgenössische Literatur und schlendert durch Wohnhäuser oder Herrensitze aus der jeweiligen Zeit. 
Während sich die Mode in der Kleidung in der Zeit von 1795-1820 immer wieder rasch wandelte, galten teure Möbel und die Innenausstattung des Zuhauses zumeist als längeres, wenn nicht gar lebenslanges Zugeständnis. Ein Grund warum man bequem von Daheim einen kleinen Spaziergang durch die sogenannten "Zimmerbilder" der Künstler (entstanden zumeist nach 1820) unternehmen kann und dabei einen vorzüglichen Eindruck von der Wohnkultur auch um 1795-1820 erhält.
If you try to delve into a certain epoche, you usually do not only brood over fashion plates, patterns and portraits, but also start to read period literature and try to take a stroll through period homes and manors.
While the fashion concerning garments usually changed quite quickly in the years between 1795-1820, furnitures and the interior often meant a longterm and even lifelong commitment. A fine reason to take a comfy walk from your armchair through a variety of so-called "Zimmerbilder" of artists (which were common from the 1820s onwards), which give an impression of the way people would live from the 1795-1820s also.

 J.E. Hummel 1820

Künstler unbekannt 1820

Ist es nicht ein ausgesprochenes Vergnügen einen Blick in die Stuben zu werfen? Eine kleine - aber leider nicht vollständige - Auswahl gibt es hier entlang: Zimmerbilder
Isn't it fun to take a peek into their drawing rooms? A lovely - but unfortunately not large - collection you'll find here: Zimmerbilder

Sonntag, 17. April 2011

...und noch ein Fundstück!

Während ich gespannt auf eine Stofflieferung warte und von der Gartenarbeit ein bisschen geschafft bin, steht mir der Sinn nach sonntäglicher Muße. Also habe ich mir mein virtuelles Surfbrett geschnappt und bin dabei auf diesen Herrn gestoßen:
While desperatley waiting for a fabric delivery and being quite exhausted from working in the garden, I feel like enjoying Sunday's leisure.
I've fondly taken my virtual surfboard and met this gentleman:

John Hoppner (Selbstportrait ca.1780)

Hier entlang, kann man ihn ein wenig besser kennenlernen.
Außerdem hat er noch die Vorlagen zu einer Reihe von Drucken erstellt, so z.B. "Ladies of rank and fashion", ein Teil der Drucke gibt es im "The Fitzwilliam Museum, Cambridge" zu sehen. Die Zeichnungen eignen sich hervorragend für Kleidungsstudien:)
To get to know him a little better, please follow here.
He has also done paintings for later print, e.g. "Ladies of rank and fashion". 
Part of the prints are displayed at "Fitzwilliam Museum, Cambridge" .
The prints are very appropriate for costume studies:)

Donnerstag, 24. Februar 2011

Appetit auf Augenfutter?!

Ist die nicht wunderschön?
Isn't it beautiful?
Weitere Details zu dieser sagenhaften Pelisse gibt es bei Vintage Textile.
Und nun einfach gucken und genießen...und gucken und genießen...und den Preis ignorieren...seufz...
You'll find more details about this fabulous pelisse at Vintage Textile.
And now please take a peek and enjoy...and take a peek and enjoy...and try to ignore the price...sigh...

Freitag, 4. Februar 2011

Nanu...das ist doch...

Während einem der üblichen Spaziergänge durch das Netz, stieß ich auf ein wunderschönes Kleid, das sofort meine Aufmerksamkeit erregte:
During one of the usual strolls through the internet, I somehow set my eyes upon this beautiful dress:
Ein paar weitere Nachforschungen zeigten, dass es im Oktober 2008 bei einer Auktion von Christie's verkauft wurde. Leider dient die Seite mit keinerlei weiteren Detailaufnahmen...seufz...
Further research revealed that it was sold at Christie's in October 2008. Unfortunately there were no further detailed pictures available...sigh...
...bis ich auf der Seite von Augusta Auctions erneut auf das Kleid stieß!
Und hier gibt es tolle Nahaufnahmen.
Das Kleid ist sehr schön schlicht, aber mit vielen interessanten Details...und sicher wert, es mal nachzuarbeiten. Allein die Suche nach geeignetem Seidenstoff wird wohl eine Weilchen dauern.
...until I've found the same dress at Augusta Auctions!
and there are lovely detailed pictures.
The dress is quite plain, but with lots of beautiful details...and for sure it's worth to be sewn. Albeit the search for appropriate silk will take some time.


Mittwoch, 12. Januar 2011

Auf der Hut

Auf der Suche nach geeigneten Modellen für meinen geplanten Strohhut, stieß ich mal wieder rein zufällig auf ein Exemplar, das es ohne Umschweife auf meine Wunschliste schaffte.
Es handelt sich laut Beschreibung um eine Schute. Bei näherem Hinschauen erkennt man, dass es sich um viele kleine Paspeln aus grüner Seide handelt, die zusammengenäht wurden. Unglaublich!
While doing some research for my planned straw bonnet, I once again accidently stumbled about another object of beauty, which made it all to quickly onto my wishlist.
According to the description it is a bonnet. The zooming reveals lots of  piped silk strips sewn together. Awesome!

Frühes 19tes Jahrhundert, Museum of Fine Arts, Boston
http://www.mfa.org/

Nebenbei bemerkt: Mila, die offizielle Muse am Nähtisch, feiert heute ihren dritten Geburtstag!
On a sidenote: Mila, the official muse at the sewing table, celebrates her 3rd birthday today!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Augengläser

Nach wie vor bin ich auf der Suche nach einer geeigneten "Sehhilfe", als ich in der V&A Miniature Collection auf dieses Bild stieß.
Abgebildet ist Mrs Boulton (1812) von George Englehart.
Die Brille entspricht den Augengläsern, die bereits im 18. Jahrhundert getragen wurden.
I'm still looking for appropriate period eyewear, when I stumbled over this picture at the V&A Miniature Collection.
Pictured is Mrs Boulton (1812) painted by George Englehart.
She's wearing eyeglasses, which were already in fashion in the 18th century.
Die Brille erinnert mich stark an die Modelle, die Jas. Townsend& Son Inc. in seinem Programm führt. Ich hatte die Brille bislang nur noch nicht auf der Nase einer Frau gesehen. Möglicherweise ist das nun endlich die Lösung meines leidigen "Sehproblems".
The glasses remind me of the eyewear at Jas. Townsend& Son Inc.
But until today I haven't seen a woman wearing them on her nose. Maybe this might eventually be the solution to my eyewear problem.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Augenfutter 1815 (Made in France)

Bei der Recherche für mein derzeitiges Projekt stieß ich - ganz zufällig - auf diese farbenfrohe Pelisse. Ist das nicht ein wahres Knallbonbon an Farben?!
Ich bin völlig begeistert und hoffe, das mir irgendwann mal ein geeigneter Stoff in die Hände kommt...;)
While doing some research for my current dress project I -  accidentally as usual - set my eyes on this colorful pelisse. Isn't it lovely eyecandy?
I'm hooked and I do hope, that I'll find an appropriate fabric one day...;)
Weitere Einzelheiten über das wunderbare Kleidungstück gibt es hier! Echt lecker, oder?
For further details, please follow me here! Can you say yummy?!